Rüdigerhof: Ein lebendiges Denkmal, das Hilfe braucht
6. Februar 2010 | Kategorie: Feature, StadtbildDem Rüdigerhof geht´s nicht gut. Vor allem die Bar aus den 50er Jahren kämpft um´s Überleben. Ein denkmalgeschütztes Wiener Kult-Café braucht Hilfe.
Einzigartig und original
Für die einen ist´s ein Künstler- und Studententreff. Für die anderen die ideale Location für den Plausch mit den Liebsten. Für die meisten ist´s einfach “da Rüdigahof“. Unterm Strich: Die WienerInnnen lieben ihn. Mittlerweile ist er schon verdammt alt – von seinem verzaubernden Charme hat er bis dato aber kein Stück verloren. Und apropos: Wo in Wien gibt es noch Klotüren, die gepolstert sind?
Fazit: Der Rüdigerhof ist und bleibt (hoffentlich) ein Hammer. Wenn es draussen wieder wärmer wird, ist´s in Rüdiger´s Garten besonders kuschelig. Ein Platz, der – wenn erstmal betreten – nicht mehr so schnell verlassen werden will. Viel zu sehr wird man von der Atmosphäre in den Bann gezogen. Eine ganz besondere Leichtigkeit des Seins – mitten im 5.
Das Haus in der Hamburger Straße 20
Wien – die Stadt der Kaffeehäuser. Nur ganz wenige von ihnen sind denkmalgeschützt. Unter ihnen: Das alte Cafe Rüdigerhof, gut situiert in Margareten, untergebracht in einem wunderschönen Jugendstilhaus (das topfit, weil gut restauriert ist). Das Bundesdenkmalamt hat sich jetzt einiger Teile des Cafehauses angenommen – Teile, auf die besonders gut aufgepasst werden muss.
Trotz allem: Im Grunde steht im Rüdigerhof eine Generalsanierung an, und dafür braucht er jetzt die Hilfe der Stadt, sonst wird´s eng, und eines der charmantesten Wiener Cafes würde unter ihrer eigenen Alterslast zusammenbrechen…






