Essstörungen: Wenn die Seele aus dem Gleichgewicht kommt
15. Februar 2010 | Kategorie: Idee der Woche, JugendEssstörungen sind unter Wiens Kindern und Jugendlichen schon lange keine Seltenheit mehr. Ein Schrei nach Liebe, neuen Konzepten, Aufklärung und Vorbeugung.
Ein Hilferuf der Seele
In Anbetracht der steigenden Häufigkeit von Essstörungen unter Wiens Jugendlichen stellt sich die Frage, welche Konzepte von Seiten der Stadt (zusätzlich) ins Leben gerufen werden können. Projekte gibt es viele, Informationskampagnen noch viel mehr. Dennoch sind es immer mehr WienerInnen, die Essstörungen zu einem Teil ihres Leben zählen. Die Dunkelziffer spricht vermutlich eine eigene Geschichte.
Bei Essstörungen dreht es sich neben einem verzerrten Körperbild und dem negativen Selbstwertgefühl um suchtartiges Verhalten. Die Sucht nach dem möglichst großen Fokus auf die äußere Form. Defizite, die man erfahren hat, wollen beispielsweise durch “Zurechthungern” ausgeglichen werden. Ein Versuch der Kompensierung, der fatal ausgehen kann…
Sucht
Nicht alle hungern. Viele kompensieren die Löcher in ihrer Seele durch das Gegenteil. Essen wird hinein gefuttert, was entweder in der Bulimie oder in der Adipositas ein Ende findet, also in der Ess-Brech-Sucht oder der Fettleibigkeit. Unter Wiens Jugendlichen sind (neben der Magersucht) beide Formen der Essstörung ausgiebig vertreten.
Wien braucht greifende Konzepte
Wie kann Wien gegensteuern? Ist eine einheitliche (Gesundheits-) Kampagne sinnvoll, die alle wichtigen Parteien mit ins Boot holt:
-Psychotherapeutische Begleitung, die für die Jugendlichen und Familien leistbar ist
-Aufklärungsarbeit in den Familien
-Vorbeugung durch Familienarbeit
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Was ist die psychische und physische Gesundheit der Stadt wert?





Man muss alles mögliche tun um die Essstörungen zu bekämpfen. Die Anzahl der Kranken steigt blitzschnell.