Konjunkturpaket: Rechenfehler vs. Mogelpackung

13. Januar 2010 | Kategorie: Wirtschaft

Bei Häupl und Brauner herrscht Zahlenverwirrung. Kann man sich um 300 Millionen Euro verrechnen oder werden die WienerInnen für Dummies verkauft?

Falsche Infos rund um´s Konjunkturpaket

Im Rahmen der Eröffnung des AMS für Jugendliche haben Bürgermeister Häupl und Finanzstadträtin Brauner mutige (?) Worte in den Mund genommen: Von 700 Millionen Euro war die Rede – für ein Konjunkturpaket der Stadt, das unter anderem für die Wiener Arbeitsplatzsituation vorgesehen war.

Hoppla!

Laut Informationen der Stadträtin Leeb (ÖVP) dreht es sich bei der Nennung der Zahlen aber um mehr als eine Mogelpackung: 

In Wahrheit handelt es sich nicht um 700 Millionen Euro, sondern um ausschließlich 673 Millionen Euro. Doch es bleibt nicht nur bei dieser leicht daneben gegriffenen Aufrundung: 573 Millionen würden bereits aus dem ordentlichen Budget stammen. Das Ganze ergibt folglich ein Konjunkturpacketchen von ca. 100 Millionen Euro, das im Endeffekt für Wien übrig bleibt.  

Irgendwie liegen da schon kleine Welten zwischen den genannten Beträgen. Um einen Hoppala-Rechenfehler wird sich´s hier wohl nicht drehen…

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Ein Kommentar
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  1. [...] von Seiten der Stadt von Zahlen gesprochen, die so nicht stimmen. Lesen Sie mehr dazu unter http://ideen-fuer-wien.at/blog/2010/01/konjunkturpaket-rechenfehler-vs-mogelpackung/ [...]

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