Wenn man in Wien nichts sieht
3. August 2009 | Kategorie: SicherheitMittlerweile wird es ja schon öfter thematisiert als noch vor einigen Jahren. Die Medien sind auf BewohnerInnen der Stadt aufmerksam geworden, die einen ganz anderen Blickwinkel auf Wien haben als die meisten anderen WienerInnen. Blinde und sehbehinderte Menschen bewegen sich oftmals auf eine Weise durch die Stadt, die bei Sehenden nicht selten große Fragezeichen im Kopf hervorruft: Wie schafft er/ sie es, sich mit einer derartigen Leichtigkeit durch die Straßen Wiens zu bewegen?
Doch manchmal trügt der Schein: Die Stadt weist Hindernisse auf, die sehenden Menschen in der Form gar nicht bewusst sein können. Ein TV-Spot der Hilfsgemeinschaft macht auf animierte Weise darauf aufmerksam:
Dem Thema Barrierefreiheit begegnet man in Wien nicht nur mit Humor (schlicht und einfach deshalb, weil die Sache nicht immer lustig ist, vor allem dann, wenn Betroffene und Vertreter über Jahre hindurch für ein hindernisfreies Wien kämpfen und dann dennoch ins Leere schießen weil die Stadt nicht ausreichend mithilft). Fest steht, dass Barrierefreiheit zu den Grundrechten behinderter Menschen zählt, weil es darum geht, dass jeder aktiv am Leben und in der Gesellschaft – somit auch in Wien – teilnehmen können soll.
Manchmal tut es einer Sache aber einfach gut, wenn man sie zwischendurch mit ein Stück Komik und Comic angeht. Ein ganz spezielles Game macht einen ersten Schritt. Spielen Sie einfach eine Runde mit:
http://www.hindernisrennen.at/





[...] Ideen für Wien stellt ein sehr spannendes Game vor. Das Spiel Hindernissrennen ist dem Thema Barrierefreiheit gewidmet. Zum Artikel auf Ideen für Wien. [...]