Organisiertes Betteln in Wien

21. Juli 2009 | Kategorie: Sicherheit, Stadtbild

Nicht nur auf den Straßen oder öffentlichen Plätzen sondern auch in U-Bahnen, Bussen, Cafes, usw. wird man mit tragischen Schicksalen konfrontiert. Mütter mit halb verhungerten Kleinkindern, gehörlose und gehbehinderte Menschen versuchen Tag für Tag sich das nötigste von den Wienerinnen und Wienern zu erbetteln.
Laut der Tageszeitung “Die Krone” soll hinter einigen Bettlern eine organisierte Bande aus Rumänien oder der Slowakei stehen, die die Schwachen und hilflosen für ihre Zwecke missbrauchen. Daher werden vor allem Kinder nach Österreich geschickt um Betteln zu gehen. Das erbettelte Geld bekommen die Hintermänner und der eigentliche Bettler sieht nichts davon.

Wiener Stadtregierung schaut weg

Um diese Ausbeutung zu verhindern, muss eine klare Regelung her, um die Schwachen zu schützen. Dies würde gelingen, indem das organisierte Betteln und das Betteln mit Kindern unter Strafe gestellt wird. Sicherheitssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Ulm, versteht den Rechtsstaat nicht mehr, der vor diesen Missständen kapituliert - und fordert daher Bürgermeister Häupl auf, tätig zu werden.

Der Wiener Stadtregierung scheint es nicht zu stören, dass die Sicherheit der Wiener Bevölkerung gefährdet ist, sowie die Schwächsten, meistens Kinder, zum Betteln gezwungen werden und verschließt leider wie so oft die Augen vor der Tatsache, dass die Situation von Jahr zu Jahr zunimmt.

[...]Die bestehenden Regelungen, die das organisierte Betteln sowie das Betteln mit Kindern unter Strafe stellen, greifen zu kurz. Durch ein striktes Bettelverbot würde man sich erheblichen Aufwand sparen und so zudem die Polizei entlasten. Wien muss wieder sicherer, schöner und sauberer werden.[...]” appellierte VP-Sicherheitssprecher Ulm abschließend an die SPÖ.

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2 Kommentare
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  1. Hab vor kurzem einen ORF- “Schauplatz” gesehen, bei dem genau diese Problematik recherchiert wurde. Dass oftmals Banden hinter den Bettlern stecken, ist heute kein Geheimnis mehr. Umso schlimmer, dass die Stadt immer noch tatenlos zusieht – hier werden schließlich auch Kinder hineingezogen, die in dieses Bandenleben regelrecht hineingezogen werden. Es geht nicht darum, die Bettler zu verjagen, sondern die Sache an der Wurzel anzupacken! Das wird sicher kein leichtes Spiel. Dennoch: Super, wenn die ÖVP das klar anspricht.

  2. Nicht immer steckt eine Organisierte Bande dahinter. Es sind einfach teilweise nur Zigeuner die auf Kosten von anderen sich ein schönes Leben aufbauen.
    Beispiel Autobahnraststätten quer durch Österreich. Eine grosse Kette von einer Autobahnraststätte
    (hinter dem Berg mit einer Rose auf dem Gipfel) beherbergt diese ungeniert.
    Wohnmobile in der Preisklasse von EURO 45.000,– gehören zum Standartbild. Die Polizei macht Ihre Runden und schaut tadellos zu.

    Untertags gehen Sie eink(l)aufen und Betteln, am Abend heisst es dann Gratis duschen und den Leuten lästig tun. Müll wird auf dem Parkplatz praktischerweise abgeladen auf Kosten der Raststätte.

    Alle schauen zu und ASFINAG selber kassiert nur die Vignette und tut gar nix.

    Schönen Abend noch

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