Der Dehnepark und seine „Ruinen-Villa“

26. Juni 2009 | Kategorie: Stadtbild

Kennen Sie das Lied „ Das alte Haus von Rocky Docky“?

Nein?

Nun ja – es handelt von einem alten, verfallenen Haus, das kurz vor dem Zusammenbruch steht und niemand erbarmt sich, um dem Haus zu helfen. Man müsste meinen, dass gerade historische Bauwerke bei uns in Wien hoch angesehen sind und deswegen auch sorgfältig restauriert werden. Dem ist leider nicht so.

Die ehemalige wunderschöne und prächtige Villa, welche im Dehnepark, im 14. Bezirk Wiens steht, fristet derzeit ein trauriges Dasein. Inmitten der historischen Parkanlage, welche eine Fläche von 50.000 beträgt, steht die berüchtigte „Ruinen-Villa“ und lässt den Dehnepark als einen „nicht-mehr-so-einzigartigen Teil“ des Wienerwaldes aussehen.

Eigentlich wurde eine Sanierung bewilligt, das war allerdings im Jahre 2000. Leider ist seit dem Versprechen der Wiener Stadtregierung nicht viel passiert obwohl doch der damals zuständige Stadtrat, der SPÖ, Svihalek eingewilligt hat und ein Sanierungskonzept fest zugesagt hat. Das Ergebnis kann sich jeder gerne im Dehnepark ansehen, denn die Villa verfällt weiterhin und der Zahn der Zeit nagt unaufhörlich an den Gemäuern.

Es ist eine Schande, was mit dem Kulturgut in Wien geschieht und zum Glück gibt es noch andere Menschen, die diese Meinung vertreten. Auch Bezirksrätin Mag. Silvia Hölbl ist über diesen Skandal mehr als empört. Die ÖVP Penzing möchte die „Ruinen-Villa“ nicht einfach aufgeben und bringt daher bei der kommenden Bezirksvertretungssitzung erneut einen „Rettungsantrag“ für die Villa ein.

Hoffentlich wird diese in der Parkanlage im Dehnepark erneut mit neuem Glanz erstrahlen und nicht zu Schutt uns Staub zerfallen.

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Ein Kommentar
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  1. Guten Tag sg. Damen und Herren! Ich ging vor kurzem da vorbei und muss sagen, wirklich schade und auch eine Schande für Wien. Diese Gegend ist auch Radiästhetisch und Geomantisch sehr interessant.
    Es ist einfach bedauerlich, daß “verantwortungsvolle Politiker/Wirtschafter” so mit Ihrem/unserem Kulturgut umgehen. Andere “wichtigere” (sehr unwichtige) Sachen werden bevorzugt nur um den eigenen
    Polit-Wirtschafts-Ego hier dem Vorzug zu geben. Schade für Penzing, Wien als Weltstadt und letzt endlich für Österreich. MfG Franz Fürhauser

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